Hausbesuche: Heute bei der wundervollen Nine aus NRW

Unnötig zu sagen, dass es zig wundervolle Zuhause dort draussen gibt. Ich bin immer ganz hin und weg wenn ich morgens meinen Instagram Account öffne und zum Start in den Tag die ganzen feinen Häuser- und Wohnungsbilder von meinen Followern anschaue. Dort tümmeln sich moderne Bauhausvillen, schwedische Landhäuser und unfassbar toll sanierte Altbauten. Gerne verteile ich Herzchen und Kommentare.

Das Ganze führte nun zu einer Idee, die schon länger in meinem Kopf hin und herschwirrte und heute kann ich mit der lieben Nine starten – in die neue Kolumne “Hausbesuche” wo ich euch hier auf dem Blog regelmäßig mitnehme in das Zuhause vieler toller, liebevoller Menschen.

Viel Spaß!

 

Auf Hausbesuch bei Nine aus NRW

Nine verfolge ich auf Instagram schon recht lange. Sie hat mit ihrem Mann ein einfach absolutes Traumzuhause geschaffen. Ihr helles, graues und doch warmes Badezimmer ist glaube ich das schönste, was ich jemals gesehen habe und ich würde mich sofort in diese tolle freistehende Badewanne beamen.

1. Wer bist du und wo wohnst du. Erzähl uns ein bisschen was über dich und dein Zuhause.

Ich bin Nine, 27 Jahre alt und wohne mit meinem Mann in NRW. Unsere Umgebung würde ich als eher ländlich aber trotzdem sehr zentral beschreiben. Wir haben nicht viele Nachbarn, sozusagen unsere eigene Straße und unser Grundstück grenzt an eine große Wiese, auf der im Sommer viele Pferde oder Schafe stehen. Die Wohnlage ist vor allem toll für unseren Australian Shepherd Emil.

Wir haben das 30 Jahre alte Haus meiner Schwiegereltern übernommen und einmal komplett auf links gedreht. Überraschenderweise mussten wir so gut wie keine Kompromisse eingehen, deshalb kam auch das Thema „neu bauen“ bei uns nicht wirklich auf den Tisch. Aufteilung, Lage und Grundstück passten für uns optimal. Alles konnte nach unseren Vorstellungen um- und ausgebaut werden. Ein Jahr lang haben wir den Umbau bis ins kleinste Detail geplant, bevor es dann endlich losging.
Angefangen haben wir mit der Einliegerwohnung, Außenfassade, Fenstern und dem Dach und dann ging es Etage für Etage weiter. Wer ein Haus hat weiß, dass es immer etwas zu tun gibt. In unserem Fall stehen noch immer Kleinigkeiten im Garten an, die Garage wartet noch auf den letzten Schliff und auch in der letzten Etage fehlen noch einige Möbel. Aber wie heißt es so schön: “Gute Dinge brauchen Zeit…“ 😉

 

2. Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben und was war dir besonders wichtig bei der Planung?

Weniger ist mehr. Im Haus mag ich Minimalismus. Zumindest auf den ersten Blick sollte immer alles aufgeräumt aussehen, sonst werde ich nervös. Bei uns ist alles hell und relativ offen gehalten. Das war mir auch bei der Planung wichtig. Die Kombination Grau – Weiß – Schwarz – Holz – Pflanzen zieht sich bei uns durch das komplette Haus.

Im Garten hingegen darf mehr los sein. Schön finde ich es, wenn überall etwas eingepflanzt ist und es aus jeder Ecke blüht. Mein kleines Projekt „Kräuterbeet“ steht mir u.a. auch noch bevor.

3. An welche Phase des Hausbaus / der Renovierung denkst du gerne zurück und welche lässt dich heute noch verzweifeln?

Als plötzlich etwas „fertig“ war… Daran denke ich gerne zurück. Ein super Gefühl!
Die Bauphase ist so nervenaufreibend. Man steckt so viel Zeit und Energie rein, wenn man dann irgendwann das Ergebnis sieht, ist man einfach nur glücklich und weiß, dass sich die Mühe gelohnt hat. Verzweifeln lässt mich ein Teil der Einrichtung. Und zwar die  Teppich-Suche für unseren Eingangsbereich! Ein Thema, das ich total schwierig finde. Für den Winter reicht (besonders mit Hund) nicht einfach eine Fußmatte. Inzwischen habe ich schon ein Teppich – Bestellverbot von meinem Mann erteilt bekommen. Daran halte ich mich natürlich nicht. Es bleibt also spannend! 😉

4. Gibt es etwas, was du an deinem Zuhause anders machen würdest wenn du die Chance dazu hättest?

Das Einzige, das wir nicht „modernisiert“ haben sind die roten Pflastersteine. Klassisch grau wäre mir hier lieber gewesen. Aber der Störfaktor war hier nicht so groß, sodass wir das Pflaster vorerst nicht erneuern wollen.

5. Was war die größte Herausforderung bei der Gestaltung deines Zuhauses?

Den Handwerkern und meinem Mann meine Vorstellungen zu beschreiben. Ich muss zugeben, das kann ich wohl nicht so gut. Meine Erklärungen haben hin und wieder groooooooße Fragezeichen aufgeworfen. Zum Glück gibt es Instagram und Pinterest und ich habe zur Rettung meistens Beispielbilder gefunden! 😀

6. In welchem Raum hältst du dich am liebsten auf und wieso?

Im Bad. Es ist so toll in der Wanne unter dem Dachfenster zu liegen. Sonne. Regen. Wolken. Sterne. Alles ein Erlebnis! Nach links schaut man über die Wiese in Richtung Wald. Keine Nachbarn oder Fußgänger, die einen beobachten können. Dass die Wanne genau dort steht, war definitiv einer meiner größten Wünsche im Haus.

7. Gibt es Tips die du an zukünftige Bauherren geben würdest?

Die Handwerker immer schön mit leckerem Essen versorgen und versuchen Geduld aufzubringen. Das Thema Geduld war allerdings mehr als schwierig für mich!

8. Platz für dein persönliches Statement:

Danke liebe Vicky, für deinen tollen Blog und deinen wunderbaren Insta-Account, mit dem ich mich zu 100 % identifizieren kann.

 

 

Liebe Nine, vielen Dank, dass du uns in dein zauberhaftes Zuhause mitgenommen hast <3
Wenn ihr mehr von Nine sehen wollt, könnt ihr dies auf ihrem Instagram Account @ninipini tun.